Trigeminusneuralgie

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und Hilfe für
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Der Leidensweg von Gerhard Blumenfeld


Gute 54 Jahre war ich alt, als die Operation am Trigeminusnerv bei mir erfolgreich zu Ende ging. 13 Jahre vorher, vielleicht ein paar Jahre mehr oder weniger, begannen die ersten Schmerzen. Natürlich hatte ich keine Ahnung, was mir alles blühen sollte.

Die ersten kurzen, nicht überaus schlimmen Schmerzattacken ebbten bald ab und für lange Zeit - vielleicht ein bis zwei Jahre - verhielt sich der Nerv ruhig. Die kurzen Attacken wiederholten sich, dann auch einmal für drei, vier Tage am Stück, jedoch immer mit ruhigen Phasen dazwischen, zum Glück auch über Nacht.

Was lag da näher, als zum Zahnarzt zu gehen. Mein Zahnarzt versuchte alles Mögliche. Verpasste mir schließlich eine "Gebiss-Schiene", um die Kieferstellung zu korrigieren. Am Anfang hatten wir damit "Erfolg". Nach einiger Zeit kamen die Schmerzen aber wieder. Darauf hin überwies er mich in eine Zahnklink, dort wurden verschiedene Untersuchungen gemacht. Beispielsweise Kernspin, wobei sich dann herausstellte das ich eine Trigeminusneurologie hatte.

Weiter wurde mir dann von Seiten der Klinik vorgeschlagen einen Neurologen aufzusuchen. Nach dem Gespräch mit dem Neurologen, verordnete er mir Schmerztabletten, die auch anfangs etwas halfen. Aber die Schmerzen nahmen mit der zeit immer mehr zu. Im weitern schlug er vor einen HNO Arzt aufzusuchen.

In Behandlung beim HNO Arzt schlug dieser dann eine Nasenscheidewandbegradigung vor. Nach dieser OP hatte ich ein halbes Jahr fast keine Schmerzen. Aber sie kamen wieder.

In einem Gespräch mit meinen Hausarzt schlug dieser vor mich in eine Schmerzklinik einzuweisen. In der Schmerzklinik wurde ich mit Akupunktur , Johanniskraut und eigenem Blut behandelt außerdem wurden noch zusätzlich Blockaden gespritzt. Was mich auch einige Zeit schmerzfrei hielt. Des weitern wurden mir noch andere Tabellen verordnet. Nach der Abschlussuntersuchung in der Klink wurde ich an einen Schmerzarzt in meiner Nähe zu weiter Behandlung überwiesen.

Mittlerweile waren einige Jahre mit mehr oder weniger Schmerzen vergangen . Bis ich im Frühjahr 2008 sehr starke Schmerzen bekam . Die Attacke war so stark wie keine zuvor .Ich konnte weder Reden noch Essen des weitern war die Gesichtseite vor Schmerzen wie gelähmt. Mein Schmerzarzt erklärte mir, dass die Schmerzattacken jetzt immer stärker würden. Sein Vorschlag war, dass ich mich bei der Neurochirurgie der Uni-Klink Marburg vorstellen sollte .Weil er eine OP für sinnvoll hielt.

Bei der Neurochirurgie der Uni-Klink Marburg wurde mir dann erklärt, wie eine Operation nach Janetta vorging von der ich noch nie etwas gehört hatte. Nach einer Voruntersuchung im MRT gaben sie mir eine Erfolgschance von 80% worauf ich in die OP einwilligte. Die Operation wurde Ende Mai 2008 erfolgreich durchgeführt. Nach 7 Tagen Aufenthalt in der Klinik konnte ich wieder nach Hause. Und seit dem bin ich schmerzfrei.

08.02.2009, Gerhard Blumenfeld


Kommentar

Auch bei Herrn Blumenfeld behandelte zuerst der Zahnarzt vergeblich.

Unerklärlich ist später, dass man bei der HNO eine Nasenscheidewandbegradigung durchführte, obwohl man vorher in der Zahnklinik bereits eine Trigeminusneuralgie diagnostizierte.
J.R.





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