Trigeminusneuralgie |
Meinungsaustausch |
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Permanentes Brennen im Kopf und in der Nase,
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Kommentar
Dazu schrieb Dr. Ulrich aus der Klinik in Offenbach:
Sehr geehrter Herr Jurek,
Ich wünsche alles Gute und verbleibe mit freundlichen Grüßen.
P. Ulrich, 03.11.11
Komme gerade von ein paar Tagen Urlaub zurück. Habe gelesen, was Dr. Ulrich Ihnen geschrieben hat.
In welcher Klinik waren Sie in Dresden? In der Carl Gustav Carus-Klinik? Versuchen Sie da - evtl. auch erneut - hinzugehen. In dieser Klinik kenne ich nur die Neurochirurgie Frau Prof, Schackert. Evtl. kann ich sie auch einmal anschreiben und sie kann Sie vielleicht weitervermitteln.
Sehr geehrter Herr Reuter,
Gabriele Schackert, 14.11.11
Es geht leider nicht anders: Sie müssen sich zuerst einen ambulanten Termin geben lassen. Und das würde ich noch einmal in Dresden tun. Und lassen Sie sich nicht wegschicken. Sie haben die Schmerzen!
Egal, wie groß die Schmerzen sind, auch ich habe viel Geduld gebraucht. Aber noch viel mehr meine Frau.
Ich war auch zwei mal in meiner Klinik, wo ich operiert wurde. Es hat auch nicht gleich alles funktioniert. Aber
inzwischen geht es mir gut und die Klinik hatte recht bei dem letzten Gespräch.
Und da sie die Schmerzen im Kopf haben, liegt es also nahe in eine Neurochirurgie zu gehen. Wohnen Sie in der Nähe von Dresden? Ich möchte nicht auch noch andere Kliniken auf Verdacht anschreiben. Nichts für ungut, Herr Jurek. Mehr kann ich momentan auch nicht tun. Schreiben Sie mir vielleicht, wie Sie sich entscheiden. Nicht mehr leben zu wollen ist kein Ausweg.
Sie müssen das wohl hinnehmen. Bis sie woanders einen ambulanten Termin bekommen und danach noch einen zur Behandlung wird es auch nicht schneller gehen.
Ich selbst habe auf meiner Internet-Seite im Kapitel Neurochirurgische Kliniken erst einmal die alte Reihenfolge wiederhergestellt, Frau Prof. Schackert zum Schluß gesetzt.
Susanne Reichling schrieb dazu am 21.11.11:
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Hier möchte ich unterbrechen, um den wichtigen Beitrag am 23.11.2011 von Susanne Reichelt komplett einzufügen:
Ich lese gerade das update von Thomas Jurek.
2011/11/22 Susanne Reichling:
Wenn es schlimm ist, sich nicht verrueckt machen, sondern Ruhe bewahren und es aushalten, es gibt auch wieder bessere Tage.
Zum Schlucken: ich habe in der Psychatrie eine Frau getroffen, die jahrelang Schluckbeschwerden hatte und als psychosomatisch abgestempelt wurde, dann hat sich rausgestellt, dass sie einen Bandscheibenvorfall in der Halswirbelsaeule C4 hatte, nachdem das behoben war, waren die Schluckbeschwerden weg.
PS: Der Neurochirurg hier (Frau Reichling wohnt z.Z. in New York) der mich hier zuerst operieren wollte hat sowohl bei Janetta selbst als auch bei Dr. Samii in Hannover gelernt. Er ist der Meinung, dass niemand mit TN2 in die Klapse gehoert, sondern unter Umstaenden auch mit einer MVD geholfen werden kann. Er hat bei mir die Venen gefunden, die auf den Nerv druecken. Also vielleicht mal Dr. Sami in Hannover kontaktieren!!!
2011/11/22:
Nun, es ist schwer zu sagen, es kann natuerlich auch psychisch bedingt sein, vor allem brennen auf der Zunge und im Hals sind solche Sachen. Und es wird noch schlimmer werden in der Psychatrie, da ihn dort niemand "ernst" nimmt.
So, woher ich das weiss? Da man mich vom Klinikum Lu in die Psychatrie bei Landeck verfrachtet hat, unter dem vorwand ich sei psychisch ueberlastet und die wuerden mir dort helfen. Was nicht der Fall war, sondern ein Abschiebegleis.
Und was der gute Mann wissen sollte, in dem Moment in dem man Selbstmordgedanken aeussert ist der Arzt verpflichtet einen in die Psychatrie zu schicken, und zwar auf eine geschlossene Anstalt. Und daher, selbst wen man welche hat, nicht laut sagen und nicht in einem Forum schreiben!
So, ich habe dort nun Leute getroffen die Schmerzen hatten und denen es nach einer Weile besser ging, bei mir nicht, im Gegenteil.
Er soll nur schaun dass er da raus kommt. Aber wenn er schon da ist kann er ja da nach Amitriptylin fragen, das ist ein altes Anti-Depressivum und hilft. Ob er einen Arzt findet der ihn erst nimmt in Deutschland bezweifle ich, ich glaube am ehesten Tuebingen.
Wie gesagt, meine Schmerzen sind so stark dass sie nur durch die Kombination von Oxycontin und Lyrica halbwegs in Schach gehalten werden. Und die werden auch mit der OP nicht weggehen, nur wenn ich Glueck habe. Denn auch was Herr Ulrich schreibt klingt nicht so ermutigend. Solange man eine klassische TN1 hat, ist alles klar, wenn es darueber hinausgeht wird es den Aerzten unangenehm - und dann heissst es psychosomatisch.
Also, der Herr klang ja so verzweifelt, vielleicht koennen die ihm da wenigsten Beruhigungsmittel geben. Ich habe in der Pyschatrie die schlimmsten Schmerzattacken ueberhaupt erlebt und keiner hat mich ernstgenommen. Es war die Hoelle.
Wie gesagt, es kann auch sein dass es wirklich eine psychosomatische Erkrankung ist, vor allem mit seiner langen Schmerzvorgeschichte. Kann aber auch sein dass all diese anderen Erkrankungen auch "echte" waren und nur so an ihm nagen, dass es immer schlimmer wird.
Kurzum, ich bin kein Arzt, aber ich habe schon genug inkompetente und arrogante erlebt - vor allem Psychiater! Wenn die Psychatrie gut ist, koennen sie ihn vielleicht wenigstens etwas beruhigen, wenn nicht, wirds noch schlimmer.
Sie haben doch die eine Dame auf der website, die von Heidelberg in eine Psychatrie geschickt wurde, die hatte doch dort gute Erfahrungen gemacht.
So, das wars, ich weiss auch nicht, ein guter Schmerztherapeut in seiner Gegend waere wohl das Beste. Vielleicht koennen Sie ja so helfen?
Beste Gruesse, Susanne.
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